Worauf sollte man bei dem Profilbild für eine Plattform zum Online-Dating achten?

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Dieser Spruch ist so bekannt wie wahr. Ein Bild prägt unsere Vorstellung von den Dingen. Denken Sie beispielsweise an eine Banane: Was haben sie im Kopf? Eher den Geschmack oder eher das Aussehen? In mehr als 99 Prozent der Fälle wird es das Aussehen sein. Die Erinnerung, die wir an Menschen haben, ist ähnlich gelagert. Wenn wir ein paar Informationen zu ihnen haben, dann sind uns diese präsent. Aber Jahre später werden wir uns viel eher an das Aussehen einer Person erinnern oder an etwas Lustiges, was wir sie haben tun sehen, als an eine umfassende Liste ihrer Eigenschaften. Daher sollte man auch beim Online-Dating versuchen, sich mit seinem Profilbild möglichst gut darzustellen.

Was es genau bringt, sich mit Hilfe des Profilbildes auf einer Plattform zum Online-Dating darzustellen, ist schnell gesagt. Das Profilbild sorgt einerseits dafür, uns sympathisch zu machen. Andererseits stellt man mit einem Profilbild aber auch eine Eigenschaft in den Vordergrund, die man hat, wenn man denn eine solche aus dem Bild ableiten kann.

Kommen wir zunächst einmal zu der zuletzt genannten Funktion des Profilbildes. Diese besteht darin, dass man mit dem Profilbild einen bestimmten Aspekt des eigenen Charakters in den Vordergrund rückt, sofern ein solcher in dem Profilbild erkenntlich ist. Das wird meistens ein Hobby sein, das unter Umständen mit bestimmten Wesenseigenschaften konnotiert ist. Aber dabei gibt es auch Dinge, die man absolut vermeiden sollte.

Wer zum Beispiel ein Bild mit einer anderen Person einstellt, das man dahingehend interpretieren könnte, dass die Personen eine Paarbeziehung führen oder zumindest Gefühle füreinander haben, dann wirkt das so, als sei man entweder in einer Beziehung oder hänge zumindest noch am ehemaligen Partner. Beides ist den Chancen auf Erfolg bei der Partnersuche sehr abträglich. Schließlich möchte niemand mit jemandem zusammen sein, der noch am alten Partner hängt, oder gar nur die Affäre sein.

Anders gelagert, aber ebenso zu vermeiden, sind Bilder, die Alkoholkonsum zeigen oder auch nur suggerieren. Wer auf seinem Profilbild von Alkohol umgeben ist – damit ist nicht das stilvolle Glas Sekt beim Empfang oder der Wein zum Essen gemeint – oder offensichtlich betrunken ist, der wird primär mit dem Alkoholkonsum konnotiert. So entsteht leicht die Vorstellung, das Leben der Person drehe sich um Alkohol, was doch eher ein weniger gutes Licht auf sie wirft, solange man nicht beruflich damit zu tun hat. Als Alkoholiker möchte man nicht wahrgenommen werden und wirkt überdies sehr unattraktiv.

Was man hingegen tun sollte, ist, sich bei der Ausübung eines Hobbys fotografieren zu lassen. Das sagt einerseits aus, was man gerne tut, und lässt so auf eine Charaktereigenschaft schließen, wie zum Beispiel der häufige Zusammenhang, dass passionierte Leser eher ruhige Gemüter sind. Andererseits wirkt es sehr sympathisch, wenn man lächelt und offenkundig Spaß hat, was doch bei der Ausübung der eigenen Hobbys selbstverständlich sein sollte. Trotzdem sollte man darauf achten, dass die anderen Nutzer das Gesicht und gegebenenfalls auch den Körper noch gut genug sehen können.